| VDH DM THS Bericht |
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| Geschrieben von: Erich Schlögl | |
| Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 05:04 Uhr | |
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PSV FFB für Bayern!
Bei der VDH-DM THS in Mannheim konnten die bayerischen Starter nicht ganz überzeugen. Einzig Dörte mit Ronja konnte für die kleine weißblaue Abordnung einen Titel erringen. Damit ist es ihr als eine der wenigen gelungen, Titelträgerin im Vierkampf (2009) und Geländelauf zu werden!
Im THS treffen sich im Gegensatz zu VPG, Agility oder Obedience bei der VDH-DM die gleichen Konkurrenten wie bei der DHV-DM. Zu schwach sind die THS-Aktivitäten und Leistungen in den Rassezuchtverbänden als das von dort ernsthafte Konkurrenz kommen könnte. Spannend ist es trotzdem, denn statt 8 Altersklassen gibt es bei der VDH-DM nur 3, so dass einige DHV-Deutsche Meister hier im direkten Vergleich antreten müssen. Die geänderte Altersklassenverteilung kam auch Dörte entgegen, die so in die „ältere“ Klasse fiel und sich damit einigen starken Konkurrentinnen entledigen konnte.
Als Novum verliefen die Geländelaufstrecken größtenteils durch einen Tierpark. Was die Organisatoren als besonderes Erlebnis herausstellten, wurde von den Aktiven eher negativ aufgenommen: Der Park war am Vortag für Hunde gesperrt, ein Begehen war nicht möglich, der Streckenverlauf der 5000 m Strecke erinnerte an ein Labyrinth, dessen viele Richtungswechsel keinen Laufrhytmus aufkommen ließen und die Kaninchen, die die Laufstrecken bevölkerten, machten das Ganze auch nicht einfacher. Allerdings gab es rund um den Wettkampfort „Radrennbahn“ keine Alternativen – das Gelände ist von Wohnblöcken umschlossen.
Die Verhältnisse waren aber für alle gleich und Dörte konnte mit ihrer Ronja ohne große Zwischenfälle die Strecke bewältigen. Damit gewann sie sicher in der Zeit von 21:05 min den Titel! Im Anschluss verpasste sie über die 2000 m Strecke um 2 Sekunden einen Platz am Stockerl. Da war wohl das Mofa mit Anhänger Schuld, das ihr auf der Strecke plötzlich entgegen gekommen war. Der einzige weitere Podestplatz für den BLV gelang Lars Reichelt, der in 6:00 min auf Platz 2 über 2000 Meter kam.
Dörte und Ronja
Der zweite Brucker Starter Immo erwischte einen nicht ganz so glücklichen Wettkampftag. Als DHV-Meister durchaus im weiteren Favoritenkreis, ging erstmals die Gehorsamsübung mit Varo „daneben“. Der einzig grobe Fehler war das „Platz“ bei der Sitzübung – das kostet 5 Punkte. Den Rest zeigte der Airedaleterrier gewohnt mit viel Eifer, allerdings brachte sein ständiges Bellen eine gewisse Unruhe in die Gehorsamsübung. Der Leistungsrichter hatte den ganzen scharfen Maßstab herausgeholt, so dass am Ende nur 48 Punkte blieben. Allerdings lagen bis auf zwei Konkurrenten, die 54 Punkte für wirklich vorzügliche Arbeiten erhielten, alle anderen Gegner noch in Reichweite. Damit war es allerdings nach dem Hürdenlauf vorbei. Das vermeintlich überwundene Problem „Vorprellen“ brachte 6 weitere Fehlerpunkte und schlug das Brucker Team aussichtlos zurück. Da nutzten auch neue Rekordzeiten im Slalomlauf nichts, im Hindernislauf konnten die beiden keinen weiteren Boden gut machen, so dass am Schluss mit 260 Punkten nur der 8. Platz zu Buche stand. Aber das Resümee in der ersten Vierkampf II – Saison fällt absolut positiv aus.
Immo und Varo
Der zweite bayerische Starter in dieser Klasse Uwe Hanke (HSSV Weiden) konnte sich mit 262 Punkten einen Platz vor dem Brucker platzieren. Den Titel errang mit großem Abstand Wolfgang Feddema mit Grete (277 Punkten). In der starken Aktivenklasse A (Meister Kai Straßer vom swhv mit 287 Punkten) konnte der zweite Weidener Max Malzer mit 272 Punkten Platz 15 erreichen. Die drei Bayerinnen Heidi Brix (VdH Eltmann), Elena Teichmann (Sporthunde Franken) und Annelie Habermann (HSV Lichtenfels) konnten sich leider auch nicht im Vorderfeld ihrer Klasse platzieren.
Was blieb sonst: Überraschend gutes Wetter, eine ansprechende Organisation, nicht gerade preiswerte Verpflegung, wieder mal eine schlechte Lautsprecheranlage, dafür ein durchaus kompetenter Sprecher. Enttäuschend das Publikumsinteresse: die Zuschauer bestanden größtenteils aus Teilnehmern und deren Betreuer. Trotz Ankündigungen in der örtlichen Presse und Plakaten gelingt es nicht, den THS-Sport einer breiten Öffentlichkeit schmackhaft zu machen. Und für alle Fachleute: Daniel Birkholz lief über die Hürden 12,00 sec (leider 2 Fehler), Gerd Asel (immerhin schon über 40 Jahre alt) war kaum langsamer in 12,16 sec. Die beiden konnten auch mit 13,88 bzw. 13,99 sec die mit Abstand schnellsten Slalomzeiten erzielen! Da kann man nur staunen.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Oktober 2011 um 06:36 Uhr |



