| Fleißige Turnierhundsportler |
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| Geschrieben von: Immo Looschen | |||
| Dienstag, den 26. Juli 2011 um 20:43 Uhr | |||
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Gleich auf zwei Veranstaltungen waren Brucker THSler am letzen Wochenende aktiv. Während am Samstag zwei Vierkämpfer und eine CSC-Mannschaft beim HSV Starnberg antraten, nahmen drei Hundesportler am Spaßturnier der HF Thann teil.
Aber der Reihe nach:
Kam-sah-siegte
Samstag, 10 Uhr, leichter Regen, die Vierkämpfer beginnen mit ihrer ersten Laufübung – dem Hürdenlauf. Nach den 6 Vierkampf II Startern sind die „Anfänger“ an der Reihe. Verena bestreitet mit Velvet ihren ersten Vierkampf. Zwei schnelle und fehlerfreie Durchgänge mit 7,46 und 7,38 Sekunden machen schon mal Eindruck – immerhin ist die 19 Monate alte Hündin ein Energiebündel und kaum zu halten. Schwerer tut sich Monika mit Ally, die mit 12 Fehlersekunden für sechsmal Vorprellen einiges an Boden gegenüber der Konkurrenz in ihrer Altersklasse verliert.
Im Anschluss dann der zweite Unterordnungsblock – gleich als erste kommt Verena auf den Platz: Und was man dann sieht ist keine notwendige Pflichtübung, wie viele diesen Teil des Vierkampfs sehen, sondern eine Demonstration perfekter Harmonie zwischen Hund und Mensch. Natürlich kann man den einen oder anderen winzigen Fehler bei genauem Hinsehen entdecken, aber die 60 Punkte, die Leistungsrichter Hans Kälbli dafür vergibt, sind absolut verdient.
Auch Monika mit Ally, die als letzte in dieser Gruppe startet, zeigt eine schöne Arbeit, leider geht die Sitz-Übung daneben, so dass noch 52 Punkte bleiben.
Im Slalom dann ein unverändertes Bild: Verena mit Zeiten von 16,15 und 16,55 sec in einer eigenen Liga – einzig Susanne Schaffer mit Merlin kommt annähernd an die Zeiten heran. Monika muss ihre Ally speziell zwischen Tor 1 und 2 auf Spur halten, kann aber zwei fehlerfreie Läufe verbuchen.
Nach dem dritten Unterordnungsblock dann der Hindernislauf: „Endlich“ bekommt auch Verena Probleme. Velvet lässt in den Probedurchgängen ein ums andere Mal die Schrägwand aus! Aber Verena bleibt beharrlich, setzt Wiederholung auf Wiederholung und in den beiden Wertungsläufen (11,27 und 11,46 sec) nimmt Velvet das Hindernis einwandfrei. Einzig eine Stange des Hoch-Weit-Sprungs fällt (das gibt demnächst Sondertraining!). In der Endabrechnung 279 Punkte! Da bleibt noch ein bißchen Luft nach oben und die Konkurrenz kann sich in den nächsten Jahren schon mal warm anziehen.
Auch Ally hat Probleme mit der Schrägwand, die sich leider in den Probeläufen nicht mehr lösen. Und auch der Hoch-Weit-Sprung ist nicht gerade ein Favorit der Border Hündin. Im zweiten Lauf lässt sie allerdings dazwischen auch noch eine Reihe von Hindernissen aus, so dass das Fehlerkonto weit noch oben schnellt. Damit ist an diesem Tag nur Rang 6 in der Alterklasse 41 möglich.
Im CSC dann das Debüt von Lena mit Mini Australian Sheperd Kate. Zusammen mit Monika/Ally und Carina/Luna teilen sich die drei Teams fair die Fehler. Jeder Hund lässt ein Hindernis aus, die Zeiten sind ausbaufähig, aber Platz 5 von 7 ist ein achtbareres Ergebnis.
Zur Siegerehrung hat dann Petrus endlich ein Einsehen, so dass dieser Teil der Veranstaltung einzig ohne Regen über die Bühne geht.
1.Thanner Regenturnier
Wer dachte das Wetter in Starnberg war schlecht, war nicht in Thann. Der Wettergott meinte es nicht gut mit Veranstaltern und Aktiven, aber was ein echter „Hundler“ ist, den kann so was nicht schrecken: Mehrere Paar Schuhe und Socken und mindestens eine Regenhose- und jacke gehören zur Standardausrüstung. Das für alle Anfänger!
Aus Bruck hatten sich die Routiniers Karl und Immo mit Neueinsteigerin Michaela auf den Weg nach Holzkirchen gemacht. Das Probeturnier der Thanner bot neben Geländelauf 2000 und 5000 m, einen Dreikampf (Vierkampf ohne Unterordnung) und einen Überraschungshindernislauf. Als besondere Überraschung brachten die Brucker mit Appenzeller Lili eine läufige Hündin mit! Das freute vor allem einige RüdenbesitzerInnnen, aber wie meint Karin Mayer immer „ da müssen die Jungs durch“. Gehorsam ist Gehorsam.
Die Laufdisziplinen wurden alle mit Gegenwind –und regen absolviert. Da viele Anfänger (24 Starter) dabei waren, bei denen Hund und Hundeführer sich oft nicht über die Laufrichtung einig waren, zogen sich die Wartezeiten zwischen den Läufen etwas in die Länge. Man musste eine windgeschützte Stelle suchen und versuchen mit gymnastischen Übungen sich etwas warm halten. Dabei war auch Zeit mit der Konkurrenz zu ratschen und gute Tipps zu geben („Lass Dir Zeit, es ist glatt“).
Slalom, Hürde und Hindernis wurden dann aber schnell hintereinander durchgezogen. Die Laufzeiten waren bis auf die von Toni Gerner von den HF Oberland (7er Zeiten über die Hürde, 10er Zeiten im Hindernis) nicht erwähnenswert. Karl und Immo schauten, dass sie verletzungsfrei wieder nach Hause kamen, Michaela (ohne Regenhose- und jacke) zeigte sich ehrgeiziger und zog sich ganz achtbar aus der Affäre.
Nach kurzer Einweisung folgte der Überraschungshindernislauf: Der Parcours in U-Form bestand aus den gängigen THS-Geräten zuzüglich zweier Agilty-Tunnel, die auch noch über Eck standen. Da mussten die beiden THS-Hunde Varo und Bronco erst dazu gebracht werden durch zulaufen. Dazwischen ein Tisch, auf dem der Hund ins Platz musste. Der besondere Gag war ein mit Bällen befüllter Schubkarren, der über zwei Holzstangen gefahren werden musste – jeder am Boden liegende Ball ergab eine Strafsekunde. Parallel dazu musste der Hund weiter die Hindernisse überspringen. Man sah einige interessante Schiebetechniken und Annikas Mona half beim Einsammeln der Bälle, aber am Schluss waren doch die alten Hasen wieder vorne. Gemeinsam auf Platz 2 Immo und Anton (HF Oberland) und ganz oben der „Meister der engen Kurven“, der alte Fuchs Karl mit seinem Bronco, der mal wieder alle Jüngeren hinter sich ließ. Auch der Trainer weiß nicht, wie er das schafft.
Im Anschluss konnte man endlich in trockene Sachen (falls vorhanden) wechseln und sich in der urigen Vereinshütte aufwärmen. Die Bewirtung war gut, die Siegerehrung bei weiterhin frühwinterlichen Temperaturen „indoor“ und von den Organisatoren Manfred und Peter kurz gehalten und so konnte man noch am frühen Nachmittag in den Stau auf der A8 fahren
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Juli 2011 um 21:18 Uhr |







