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Generalprobe in Loisachtal Drucken
Geschrieben von: Immo Looschen   
Montag, den 02. Mai 2011 um 21:41 Uhr

Einige Starter beim Frühjahrsturnier in Loisachtal nutzen den Termin als willkommenen Test für

die in gut 6 Wochen stattfindende Kreisausscheidung. Auch der Veranstalter hatte damit die

Möglichkeit sich auf den Event im Juni vorzubereiten. So war das Turnier im Vierkampf gut

besetzt (34 Starter), eher schwach die Teilnahme der Geländeläufer (7 Starter) und der

CSC-Mannschaften (3 Teams) und mit zwei Leistungsrichtern war für einen zügigen Ablauf

gesorgt. Die PSV-FFB Starter gingen mit unterschiedlichen Erwartungen in das Turnier, die

nicht alle erfüllt wurden.

 

Während die Geländeläufer auf der Strecke waren, begannen bereits die ersten Gehorsamsübungen. Ihre Premiere im THS gab Sophie mit Border Collie Zora. Laut Zeitplan war sie als eine der ersten in der Unterordnung eingeplant. Umso überraschter war Sophie dann, als sie ihre Hündin gut vorbereitet an den Ring brachte, um dann zu erfahren, dass die Reihenfolge geändert worden war. Das ließ schon gleich mal das Adrenalin ansteigen und als auch beim zweiten Anlauf noch ein Hundeführer vorgezogen wurde, war es mit der inneren Ruhe vorbei. Aber das sind Situationen, in denen man Prüfungshärte beweisen kann. Sophie brachte ihre Zora auch beim dritten Ansatz optimal auf den Platz und zeigte eine sehenswerte Unterordnung mit kleinsten Fehlern. Dafür vergab Leistungsrichter Gerhard Mauermeier 58 Punkte – die zweithöchste Wertung an diesem Tag.

 

Perfekter Langsamschritt - Sophie mit Zora

 

Kurz darauf waren dann Peter und Niki an der Reihe und was anfänglich vielversprechend begann – die Leinenführigkeit war in Ordnung – wurde mit fortschreitender Dauer der Vorführung immer schlechter. Wieder gingen die technischen Übungen daneben, so dass auch diesmal das Prüfungsziel nicht erreicht wurde. Peter, Niki und die Unterordnung werden wohl in diesem Leben keine Freunde mehr.

 

Etwas später mussten dann Immo und Varo auf Platz 2 bei LR Andy Strieder antreten. Eine sehr schöne Arbeit (kleine Unaufmerksamkeiten in der Freifolge und eine schiefe Endgrundstellung) ergaben diesmal 58 Punkte und die beste Vorführung der 14 VK II – Starter.

 

Der folgende Hürdenlauf brachte beim vierten Wettkampf in Folge die einzigen Fehler für dieses Team. Diesmal wollte der Airedale-Rüde kurz vor dem Ziel die Funktionäre am – zugebenermaßen sehr nah an der Laufbahn stehenden -  Richtertisch begrüßen und ließ dabei das Zieltor aus. Die notwendige Korrektur kostete gut 4 Sekunden.

 

Besser machte es Sophie. Beim ersten Start nutzte sie die Möglichkeit der Probeläufe aus und ging in den Wertungsläufen auf Nummer sicher. Mit langsamem Start - immer den schnellen Border unter Kontrolle - schaffte sie 2 fehlerfreie Läufe.  Das erfahrene Team Peter und Niki gingen volles Tempo und waren mit fehlerfreien 8er Zeiten unter den schnellsten.

 

Im Slalomlauf dann Immo mit Varo in aufsteigender Form (zweimal hohe 16 er Zeiten), während hier bei Sophie und Zora noch ordentlich Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Peter und Niki liefen hier sogar die zweitbesten Zeiten der 20 Vierkampf I Starter.

 

Gleich darauf folgte der Hindernislauf. Immo mit Varo blieb fehlerfrei mit hohen 11er Zeiten. Sophie mit  Zora zeigten hier dem Trainer die Hacken und liefen gut 4 Zehntel pro Lauf schneller. Sicher auch Peter, der seine Niki, auf der 75 Meter Strecke  sogar ein Stückchen abhängen konnte.

 

Auf die Plätze - fertig - los

 

Somit konnte Immo mit 272 Punkten seine Klasse gewinnen und war gesamt Drittbester aller 34 Vierkampfstarter. Gelungen die Premiere von Sophie: Tagesbeste der VK I Starter mit 268 Punkten, aber noch mit erheblich Luft nach oben. Trotz schlechter Unterordnung erreichte Peter noch gute  243 Punkte.

 

Nach der Mittagspause war der CSC-Staffellauf angesagt. Enttäuschend hier das Starterfeld: Nur drei Vereine hatten Mannschaften gemeldet, obwohl etwa Dachau, Unterpfaffenhofen oder Penzberg mit genügend Aktiven angereist waren. So wurde der CSC-Parcours exklusiv für Bruck, Großaitingen und Oberland publikumsfreundlich nahe an den Zuschauerplätzen aufgebaut. Hier hat der Veranstalter endlich den unleidlichen Welpenplatz zur Austragung des Staffellaufs aufgegeben.

 

Sophies Emma wurde“ just in time“ angeliefert und Immo kam gerade vom Waldspaziergang, so dass der erste Durchgang aus dem Stehgreif mit einer 35er Zeit nicht berauschend war. Als die Großaitinger dann auch noch annähernd gleich schnell waren, wurde für den zweiten Lauf die Parole „eine Schippe drauflegen“ ausgegeben. Mit fehlerfreien 34,25 Sekunden wurde die Konkurrenz dann auf Distanz gehalten und der Sieg ging sicher an Immo-Varo, Sophie-Emma und Peter-Niki.

 

 

Die Siegerehrung verzögerte sich dann doch etwas, erste Regentropfen fielen, aber während der  Zeremonie schien wieder die Sonne. Hier gab sich der Veranstalter mit Medaillen für die Erstplatzierten und zwei – nicht zu großen – Pokalen für den Vierkampf-Gesamtsieger Lorenz Frech (279 Punkte) und die Brucker CSC-Mannschaft etwas sparsam. Aber der wunderschöne Pavillon, der neu gebaut worden war und von den Aktiven und Zuschauern ausgiebig genutzt wurde,  sah nicht ganz preiswert aus.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Mai 2011 um 21:50 Uhr
 

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