Wie schon in den letzten Jahren stiegen die Brucker THSler beim Verfolgungscup in die Wettkampfsaison ein. Das Turnier war gut besetzt (42 Vierkämpfer, 9 Geländeläufer und 8 CSC-Mannschaften), die Leistungen der Brucker waren eher durchwachsen und brachten einige faustdicke Überraschungen.

Gleich als Zweiter ging Immo mit Varo in die Unterordnung. Leistungsrichterin Karin Guillard sah eine phasenweise sehr schöne Vorführung. Allerdings musste Immo bei der Steh-Übung etwas nachhelfen und auch in der Freifolge leistete sich der jetzt 3 jährige Airedale einige Unaufmerksamkeiten. Mit den vergebenen 55 Punkten konnte Immo dann sehr zufrieden sein. Die starke direkte Konkurrenz zeigte Leistungen zwischen 53 und 57 Punkten, so dass noch alles offen blieb.

Etwas später war dann Verena mit Velvet in ihrem ersten VK II an der Reihe. Und während die Freifolge gewohnt spektakulär (spanischer Schritt) von Velvet gezeigt wurde, gingen dann überraschend die ersten beiden technischen Übungen daneben. Das ist Verena wohl auch noch nie passiert. LR Hans Kälbli gab dafür 49 Punkte.

Im folgenden Slalomlauf dann die nächsten Überraschungen – diesmal allerdings positiv. Immo und Verena gelang als Einzige Läufe unter 16 Sekunden durch die Stangen – für Immo und Varo damit auch eine neue Bestleistung.

Jetzt kamen auch die anderen Brucker an die Reihe. Karl mit Bronco gewohnt sicher, Monika musste ihre Ally im ersten Durchgang etwas in die Spur bringen, der zweite Lauf in 18,77 sec. dann aber sehr viel versprechend. Sophie gelingt es immer noch nicht ihr läuferischen Potenzial im Slalom auszuspielen (niedrige 17er Zeiten), hier muss im Training noch an der Kurventechnik gefeilt werden.

 Volle Kraft voraus - Karl und Bronco

Volle Kraft voraus - Karl und Bronco

Im zweiten Gehorsamsblock lief Karl mit Bronco eine seiner eher schwächeren Unterordnungen, die 51 Punkte waren sehr wohlwollend von Karin. Auf anderem Niveau die Vorführung von Sophie mit der roten Zora. Souverän präsentiert ergab die Vorstellung vorzügliche 59 Punkte und damit zwischenzeitlich die klare Führung in ihrer Klasse. Monika und Ally „versemmelten“ leider die Spezialübung „Sitz aus der Bewegung“, so dass durchaus mehr als 49 Punkte möglich gewesen wären.

Nun gings zum Hindernislauf. In Dachau nicht ganz einfach zu laufen: Der Boden ist auf den ersten 20 Metern tief und das Gelände leicht ansteigend – etwas schwer hier auf Tempo zu kommen. Das meinten auch die Brucker Border Collies (Velvet, Zora, Ally), die alle die Schrägwand ausließen – Velvet wenigstens nur einmal, nachdem Verena den Fehler korrigierte und damit natürlich auch noch eine Menge Zeit verlor. Immerhin ließen die jungen Brucker „Grazien“ mit 11,4 bzw. 11,6 sec ihre läuferischen Fähigkeiten aufblitzen. Keine Überraschung bei Hovawart Bronco und Airedale Varo – ohne Fehler meisterten sie den Parcours. Die Zeiten von Immo (12 sec) und Karl (14,5 sec) noch ausbaufähig.

Ally erwartet Frauchen im Ziel

                                                                                                                           Ally erwartet Frauchen im Ziel

Der abschließende Hürdenlauf musste dann die Entscheidung bringen. In umgekehrte Reihenfolge der bis dahin erreichten Ergebnisse ging es an den Start. Verena wahr ob ihres fehlerbehafteten Wettkampfs schon sehr früh an der Reihe, aber dann zeigte sich doch noch mal eine vorzügliche Leistung: Erstmals blieb sie in 13,97 sec. unter der 14 Sekunden-Schallmauer – das gelang diesmal auch Susanne Schaffer und Florian Daake. Der hatte dem 30 Jahre älteren Immo durch einen Torfehler im Slalomlauf (4 Fehlerpunkte) die Führung überlassen. Als letzter der VK II-Starter gelang Immo mit Varo in seiner „Lieblingsübung“ ein fehlerfreier Sicherheitslauf und in 273 Punkten der Sieg. Zwei Punkte dahinter Florian Daake (HF Dachau) vor Francisco Coll Moreno (GSV Schwabmünchen), dem auch die Schrägwand zum Verhängnis wurde.

Verena musste sich in ihrem ersten VK II mit Platz 3 in ihrer Klasse begnügen – das ist ihr in Bayern wohl zuletzt vor mehr als 10 Jahren passiert. Der Sieg in sehr guten 271 Punkten ging hier an Susanne Schaffer mit Merlin (HF Dachau).

Sophie verpasste – nachdem der abschließende Hürdenlauf weitere 2 Punkte für Vorprellen einbrachte – um einen Punkt den Sieg in ihrer Altersklasse, aber der Aufstieg in VK II ist dafür sicher gelungen.

Karls Sorgen dem 25 Jahre jüngeren Konkurrenten aus Großaitingen nicht gewachsen zu sein, wurden früh zerschlagen. Auch im Hürdenlauf blieben Karl und Bronco fehlerfrei – die erreichten 254 Punkte brachten den sicheren Sieg.

Auch Monika blieb mit guten Zeiten (9 und 9,4 sec) fehlerfrei, die Konkurrenz „leider“ auch, so dass mit 245 Punkten Rang 4 heraussprang.

Nachdem Dörte aus familiären Gründen ihren Start absagen musste, standen die Brucker ohne Geländelaufer da und hätten den im letzten Jahr errungenen Wanderpokal kampflos abgeben müssen. Da bot sich Verena überraschend an die 2000 Meter zu laufen. Andy Strieder segnete die Mannschaftsumstellung ab und so ging Verena mit 25 Sekunden Rückstand auf den führenden Dachauer Läufer auf die Strecke. Immo und Sophie hatten sie mit ihren VK-Ergebnissen auf diese aussichtsreiche Position gebracht, aber eigentlich ging es jetzt darum den Platz nach hinten abzusichern. Umso größer die Überraschung als Verena sogar Zeit auf den Sieger Christian Dorfmeister gut machen konnte! Mit der Zeit von 7,53 min (zweitbeste Zeit des Tages) konnte sie so verhindern ohne Pokal nach Hause zu kommen und die Brucker haben einen neuen Trumpf im Geländelauf.

Nächstes Mal werden alle genau hinschauen - Verena und Velvet am Start

Nächstes Mal werden alle genau hinschauen - Verena und Velvet am Start

Der CSC-Lauf zum Abschluss zeigte nicht die stärkste Konkurrenz – der Gastgeber stellte nur eine Mannschaft und auch nicht gerade mit den besten Kräften – so dass das PSV FFB I trotz 6 Fehler (die Border!) in der Aufstellung Verena-Velvet/Sophie-Zora/Immo-Varo sicher den Sieg errangen. PSV FFB II wurde noch mal umgestellt, weil Ally weiterhin nicht über die Schrägwand wollte. Das Team mit Monika-Ally/Carina-Jenny/Karl –Bronco hätte mehr als Platz 7 erreichen können, wenn Jenny im 1. Durchgang nicht in Sektion 2 an der Wendestange den Wassernapf am Zaun entdeckt hätte. Die Trinkpause kostete – zur Erheiterung des Publikums - gut 7 Sekunden.

Alles in allem aber ein gelungener Auftakt, der einige interessante Erkenntnisse brachte. Die Dachauer wie gewohnt schnell in der Auswertung, so dass die Siegerehrung vor der ursprünglichen Zeitplanung stattfinden konnte. Nächster Start der Brucker THSler wird beim Muttertagsturnier in Schwabmünchen sein.

Das Brucker Team

                                                                                                                                             Das Brucker Team

Suche

VCNT - Visitorcounter

Heute81
Gestern82
Woche261
Monat1652
Insgesamt21510

Aktuell sind 2 Gäste und keine Mitglieder online


VCNT - Visitorcounter
Contribute!
Books!
Shop!