| Heiße Sohlen in Sonthofen |
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| Freitag, 16 Juli 2010 | |
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Ins südlichste Bayern ging diesmal die Reise der Brucker THSler zur Bayerischen Meisterschaft 2010. Dem PSV Sonthofen gelangen mit tatkräftiger Unterstützung der ATM (Arbeitsgemeinschaft THS Mittelfranken) bei tropischen Bedingungen zwei gelungene Wettkampftage. 80 Vierkämpfer, 66 Geländeläufer und 37 CSC-Mannschaften kämpften vor malerischer Kulisse um Titel und Platzierungen. Die Brucker konnten sich auch in die Siegerlisten eintragen, auch wenn sie nicht ganz an die Erfolge der letzten Jahre anschließen konnten. ![]() Abkühlung in der Iller - das Hundebad ist eröffnet Samstag um 8 Uhr gingen die 5000 m Läufer auf die Strecke, die kaum schattige Abschnitte enthielt, dafür aber über weite Strecken an kleinen Bächen, die das Gelände durchzogen, entlang führte. Das stellte für manchen Hundeführer eine Herausforderung dar, denn viele Hunde wollten mit fortschreitender Laufzeit einen kurzen Abstecher ins kühle Nass machen. Dörte hatte ihre Ronja gut im Griff, auch wenn die Zugkraft der Malinoishündin schon früh erlahmte, und war klar schnellste Dame. Die erreichten 20,36 min bedeuteten auch die sichere Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. Schneller im Feld der 18 Läufer waren nur Thorsten Kunzmann mit Alf (PSV München 1912) und Heiko Hesselbach mit Luz ((HSV Lichtenfels). ![]() Anfangs noch zugkräftig - Ronja mit Dörte Ab 9:45 Uhr machten sich – jetzt schon bei Temperaturen nahe an der 30 Grad Grenze – 48 Teams auf die 2000 m Strecke, darunter auch Andreas Decker mit Joy. Andreas fehlt aber in dieser Saison die Zugleistung seines Labradors Flatley, so dass diesmal in 8,11 min nur Platz 7 in der AK 41 möglich war. Schnellster Mann war er-wartungsgemäß Ivo Neubert mit Arthus vom SGV Penzberg, der in 5,35 min den am-tierenden Deutschen Meister der AK 30 Lars Reichelt mit 10 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz verwies. ![]() Nur nicht zu früh in die Sonne - Andreas und Jjoy kurz vor dem Start Nach der Mittagspause, in der sich Hunde und Hundeführer in der nahen Iller und deren Zuläufen abkühlen konnten, gingen zuerst 7 Jugend-CSC-Mannschaften an den Start. Gleich als erste musste die Startergemeinschaft Dachau/FFB/Diessen ran. Leider fingen sie die Teamkollegen ordentlich Fehlerpunkte ein, so dass die beiden schnellen und fehlerfreien Läufe von Katharina Buchanzow mit Luna auf Sektion 2 keinen zählbaren Erfolg brachten. Immerhin am Ende Platz 4 für dieses Team. Der Sieg ging an die Mannschaft des BPSV Hof vor zweimal Pegnitz. ![]() "Super gemacht!" Katharina und Luna Ein Rekordfeld brachte die Erwachsenenkonkurrenz: 30 Mannschaften – darunter viele Startergemeinschaften – traten an, aber nach dem ersten Durchgang bestätigte sich, dass nur die dominierenden Teams der letzten Jahre – nämlich zweimal Wei-den, Pegnitz, Dachau und Fürstenfeldbruck – ernsthafte Chancen auf einen Stockerlplatz hatten. Am Schluss hatte Pegnitz knapp die Nase vor dem HSSV Weiden. Auf Platz 3 mit etwas Abstand die HF Weiden und dann bereits die beiden Brucker Teams, die knapp den Podestplatz und damit die Qualifikation zur DM verpassten. Trotzdem eine tolle Leistung zwei Teams mit ganz vorne platzieren zu können! Diesmal war PSV FFB I mit den routinierten Teams Thomas-Amy, Verena-Ginger und Dörte-Ronja knapp vor PSV FFB II mit Verena-Flynn, Andreas-Joy und Immo-Varo, die wegen einer gerissenen Hürde (1 Fehlersekunde) das vereinsinterne Duell verloren. Nach der Oberbayerischen Meisterschaft steht es jetzt 1:1 zwischen den beiden Mannschaften, so dass spätestens beim Saisonfinale die Rangfolge geklärt werden sollte, falls Andreas` Achillessehne bis dahin wieder belastbar ist. ![]() Wendestange unterm Arm, so gehts auch - Thomas mit Amy ![]() Immer noch schnell unterwegs - Altmeisterin Ginger und Verena So gut der Samstag für Dörte und Ronja verlief, so schlecht begann der Sonntag. Kurz nach 8 Uhr war der Wettkampf schon gelaufen: Ronja blieb erst nach der zwei-ten Aufforderung stehen, wofür Leistungsrichter Husak keine Punkte geben wollte. Die Freifolge bot auch noch Anlass, weitere Abzüge vorzunehmen, so dass mit 39 Punkten das Klassenziel diesmal nicht erreicht wurde. Da war es auch wenig Trost für Dörte, dass sie mit 215 Laufzeitpunkten so schnell wie noch nie war. Ein Kopf an Kopf Rennen leisteten sich in dieser Klasse Cornelia Schaffer mit Luna (HF Dachau) und Heidi Brix mit Balu (VdH Eltmann). Bei gleicher Unterordnungsleistung (55 Punkten) hatten die beiden in allen Läufen nur gering abweichende Laufzeiten. Am Ende setzte sich die Dachauerin mit 276 Punkten gegen ihre fränkische Konkurrentin mit 275 Punkten durch. ![]() Karin: "Der Slalom wird auch immer länger!" Karin und Balu waren mit 53 Punkten aus der Unterordnung noch gut im Rennen, aber die Laufzeiten waren durchgängig langsamer als von Dauerkonkurrentin Gertraud Lippert. Als dann im abschließenden Hindernislauf 9 Strafsekunden dazuka-men, blieb diesmal mit 244 Punkten Platz 3 hinter der Doppelstarterin aus Weiden. ![]() Schnell wieder in den Schatten - Sophie mit Emma Einmal mehr zeigte Sophies Emma eine phasenweise vorzügliche Gehorsamsübung. Aber bei der Stehübung ging Emma ein paar Schritte nach und setzte sich dann noch. Die 48 Punkte waren eine denkbar schlechte Ausgangsposition, um in der am stärksten besetzten AK 19 vorne mitmischen zu können. Die Laufzeiten blieben im Rahmen und hätten durchaus für Platz 3 genügt, den etwas überraschend Nina Strieder mit Border Terrier Pamela belegte (268 Punkte). Platz 2 für Amelie Habermann mit Thyson, die 273 Punkten erreichte. Klare Siegerin dieser Klasse mit 281 Punkten bei einer 60er UO wurde Elena Teichmann mit Tequila vom VdH Lauf. ![]() "Guat, geh?!"54 Punkte für Bronco und Karl Einen sehr guten Wettkampf bestritt Karl Moser mit Bronco: Einzig eine gerissene Hürde war zu beanstanden. Die Befürchtungen, das der gemütliche Bronco um 13 Uhr bei sengender Hitze die Gehorsamsübung „vermasseln“ würden, waren unbeg-ründet: Bronco lief wie immer und LR Hans Kälbli war davon so angetan, dass er 54 Punkte vergab. Konkurrent Rainer Flemmig mit Laura Bonja vom GSV Schwabmün-chen erreichte im Anschluss 57 Punkte. Am Ende gab dies den Ausschlag, den die beiden Kontrahenten der AK 61 erliefen sich identische Laufzeitpunkte, so dass der Schwabmünchner mit 263 Punkten gegenüber 260 Punkten von Karl am Ende die Nase vorne hatte.
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 02 September 2010 ) |
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